Poetisches

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Willkommen zu den poetischen Ergüssen, die während unserer Heldentaten entstanden sind.

Das Knochenzepter des Schamanen

Gedichtet von Androsch, Sohn des Xandrosch. Dieses Gedicht spiegelt die letzten Züge des Abenteuers Der Schattenrat wieder und beschreibt die heldenhafte Vernichtung des bösen Schamanen. Es sei angemerkt, dass trotz alle Realitätsnähe der künstlerischen Freiheit Raum gewährt wurde.


Während wir am Feuer sitzen,
tun sie grad Dämone schlitzen,
mit dem Zepter Feinde kloppen,
und die bösen Kräfte stoppen.

Wir helfen mit durch stetes Saufen,
anstatt uns auch mit Feind zu raufen.
Denn wer klug ist bleibt schön oben,
während alle andern toben.

Der erste Nebel ist gewichen,
der starke Trupp nach vorn geschlichen.
Durch Staub und Dunst dem Feind entgegen,
mit blanker Klinge ganz verwegen.

Ein bös' Skelett im Bette lieget
und dunkler Geist im Raume flieget!
Der tapfre Gwendelyn sich nun schnell wendet
und bösen Feind mit Klinge blendet.

Mann und Skelett im Kampf sich wiegen,
wer wird obliegen, wir wird siegen?
Ein Schlag, ein Treffer, Knochen knacken,
auf dem Skelett sich bilden Zacken!

Der Feind gibt nach, das Gute siegt,
und Gwendelyn vor Stolz sich wiegt.

Schnell eiln' die Helden in die Kammer
und erblicken, oh welch Jammer,
der schwarzen Kunst unheil'gen Mittel
mit allzu gut bekanntem Titel.

Oh Gwendelyn, hab auf dich acht,
der Feind in nächster Nahe lacht.

Das vierte Stockwerk, tapf're Recken
birgt Pentagramme, böse Schrecken.
Ein Geist im dunklen Rituale
webt Zauber in dem schwarzen Saale,

Doch Gwendelyn greift an das Böse,
vernichtet es durch Zepters Stöße.

Oh von geschändet Gräbern steigen
gar neue Feind' in dunklen Reigen.
Das schwarz' Obsidian sich windet
und sämtlich Kraft nun an sich bindet.

Der Welten Abgrund kurz bevor,
in Sicht schon das Dämonentor,
hilft goldner Schlag von unsern Recken
das Böse gar zu Tod zu strecken.

Das Dunkle weicht, Licht bricht herein,
dank Gwendelyn zu Drachenstein.